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Ricky, der Angeber

 

Hansi Hase und Willy Waschbär sind gute Freunde. Sie verbringen den ganzen Tag miteinander. Sie spielen zusammen mit Erna Ente und Trude Taube  Verstecken. Plötzlich springt aus dem Gebüsch ein Rehkitz. „Hallo, mein Name ist Ricky, ich möchte mit euch spielen“.

„Hallo Ricky“, antworteten die vier Freunde. „Klar kannst du das. Wir spielen Verstecken“.

„ Ich weiß nicht“, sagte Ricky.  „Verstecken ist so langweilig. Außerdem bin ich eh der beste Sucher und der, der sich am besten verstecken kann. Habt ihr noch eine andere Idee?“, erwiderte das Rehkitz gähnend.

„Naja“, sagte Hansi Hase. „Wie wäre es mit fangen? Das macht viel Spaß.“ Trude, Erna und Willy stimmten Hansi zu. „Ja, das macht wirklich Spaß.“ „Ja, wirklich.“

Aber Ricky schaute die vier nur mit müdem Blick an. „Meint ihr wirklich? Die lahme Ente braucht ja gar nicht mit zu spielen, die ist ja schon gefangen, bevor das Spiel begonnen hat. Und der Waschbär und die Taube, naja. Der einzige, der mir vielleicht etwas Konkurrenz machen kann, bist du.“ Ricky schaute Hansi erwartungsvoll an.

Aber Hansi reagierte nicht, er blickte zu Erna und Trude, die ganz traurig drein schauten. „Dann schlag du doch ein Spiel vor“, sagte Willy. „Ich spiele gerne Bachhüpfen.“

„Nein!“, sagte Hansi. „Das ist viel zu gefährlich. Am Bach ist die Strömung so stark, dass wenn man reinfällt, man sofort unter Wasser gezogen wird.“ „Unsere Eltern haben uns verboten da zu spielen“, sagte Willy.

„Ihr seid ja so feige“, lachte Ricky.

„Weißt du, Ricky, wenn wir nur langweilige Spiele spielen und zu langsam und zu feige sind, dann solltest du vielleicht lieber nicht mit uns spielen“, meinte Erna.

 „Ja, das ist vielleicht besser so, ich brauche sowieso keine Freunde!“ Ricky streckte den Kopf hochnäsig in die Luft und ging davon…

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