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Hanna und der Prinz

 

Es war einmal vor vielen Jahren. So fängt doch meist ein Märchen an, nicht wahr? So auch hier.

Einst, vor vielen Jahren, reichten die Ländereien des Grafen Lümmelmann über viele Wiesen und Felder. Auf denen wurde das schönste Obst und Gemüse und das beste Getreide angebaut. Aber natürlich erledigte der Graf die Feldarbeit nicht selbst, nein. Dafür hatte er mehrere Bauern und ihre Familien gekauft. Sie waren sein Eigentum und mussten sehr hart für ihn arbeiten.

Eine dieser Familien hatte eine wunderschöne und fröhliche Tochter im heiratsfähigen Alter. Ihr Name war Hanna und sie verstand es, den andren Bauern die schwere Arbeit etwas angenehmer zu machen. Sie spielte jedem kleine Streiche, versteckte Schaufeln oder Eimer und man bekam sie nur gegen eine kurze Geschichte zurück. Und wenn keiner mehr eine Geschichte zu erzählen wusste, sang sie. Wunderschön und glockenklar hallte ihre Stimme über die Felder und Wiesen…

Der Graf hörte die glockengleiche Stimme der Bauerstochter. Auch er hatte Vergnügen an dem schönen Kind, an ihrer frohen und ausgeweckten Art. Eines Abends stattete er der Bauernfamilie einen Besuch ab.

Was hat der Graf nur vor? Ihr erfahrt es in "Kurzgeschichten für kleine Abenteuerer"!

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